AAGW-Sonderausgabe 3


Jede Lehre von uns ist illusorisch, solange sie nicht in eine Praxis und in eine vollendete Tat umgewandelt wird.“ (H. T. Hakl)

 

Er, der Autor, verbindet scheinbar Getrenntes und lotet Tiefen aus in Bereichen, für die die gängige Wissenschaft (noch) keine Zeit oder keinen Raum gefunden hat, was kein Vorwurf sein soll, sondern lediglich eine Feststellung, denn es wird die Zeit kommen, in der man ihn als Pionier anerkennen muss und es wird die Zeit kommen, die erkennt, dass hier – auch im philosophischen Sinne – ein Forschungsansatz greift, der durchaus richtungsweisend ist. Denn es ist keineswegs selbstverständlich, alle möglichen Richtungen auszuloten oder gar mit einzubeziehen, wie er es in seinen Arbeiten zu tun pflegt, um dann trotz allem, ein Urteil zu fällen, welches Für und Wider sorgfältigst abwägt.

Andererseits muss man zugute halten, dass auch kaum jemand über diese Breite an Kenntnissen in Bereichen wie Esoterik, Magie, Okkultismus, Grenzwissenschaften im Allgemeinen und Geheimlehren im Besonderen, sowie östliche Philosophie (inklusive jener, die man so gar nicht kennt) verfügt und dabei noch Forschungsliteratur in anderen Sprachen berücksichtigen kann, deren Wissenstand zu kennen notwenig ist. Damit weitet sich der Blick und aus einem Brückenbauer zwischen verschiedenen Disziplinen wird auch einer, der unterschiedliche Sprachbereiche miteinander verbinden kann.

Sein Eranos-Buch scheint thematisch wie geschaffen für ihn zu sein, trifft sich doch darin nicht nur alles mit Rang und Namen, sondern auch aus der Sprachen- und Gelehrtenwelt wird ein eindrucksvoller Strauß sichtbar, der durch Thomas Hakl zum Blühen gebracht wird. Wahrscheinlich ist dieses Thema Eranos – neben seinen Wanderungen mit seinem Hund – eines, das ihn sehr gut charakterisieren könnte, würde man dies wollen. Aber, möglicherweise griffe dies auch zu kurz. Sehr wahrscheinlich sogar.

Jedenfalls wären wir ohne ihn nie da angekommen, wo wir nun sind. Und das fordert einfach heraus, in einer Weise Danke zu sagen, die zugleich den gebührenden Respekt und die menschliche Nähe einschließt, in der Hoffnung und der Gewissheit, dass diese kleine Schrift nicht nur Wegweiser sein, sondern auch ergänzt werden wird.