David Pantano: Die Magische Pforte


Blick ins Buch:

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Inhalt - Seite 6
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Vorwort - Seite 9
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Kapitel 1 - Seite 15
Kapitel 1 - Seite 15
Seiten 113 und 117
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Venus - Zeichnung Josef Stefanka
Venus - Zeichnung Josef Stefanka

Die Magische Pforte / 216 S. / Pb. / Abb. / Illustrationen / € 29,80 / 978-3-937592-52-7 / Bestellen

 

Die Magische Pforte untersucht knapp und prägnant die spezifisch italische Spiritualität. Der Schlüsselmythos vom Goldenen Zweig eröffnet dieses Spektrum der abendländischen esoterischen Tradition. Erforscht werden alle Heroen, Schulen und Lehren, welche die Grundlagen der Initiation gelegt haben, und zwar von der Römerzeit bis in die Gegenwart.

 

Das beste Symbol für die Initiation innerhalb der Italischen Tradition ist die magische Pforte, welche die alten Römer dem Patronat des Gottes Janus weihten. Er wachte über den sicheren Durchgang durch Türen und Tore. Eingravierte Symbole und Inschriften auf der Porta Magica in Rom haben mitunter zu merkwürdigen Interpretationen geführt. David Pantano gelingt es hier, eine alchemistisch-magische Auslegung gegenüberzustellen, die ein Füllhorn an bisher verborgenen Inhalten offenbart.

 

Das rückt prägnante Themen und hintergründige Fragestellungen im Zusammenhang mit der Italisch-hermetischen Weisheit und der Universalen Tradition ins Licht der Aufmerksamkeit. David Pantano stellt mit seiner Studie über Mythos, Magie und Metamorphose einen unentbehrlichen Wissenspool bereit, der noch bereichert wird durch die Illustrationen des Künstlers Josef Stefanka. Ein Novum in der englisch- und deutschsprachigen Esoteriklandschaft.

 

Der Autor David Pantano ist ein unabhängiger Forscher zu esoterischen Traditionen in Ost und West.

Der Illustrator Josef Stefanka ist ein multidisziplinärer Künstler, der sich surrealistischer Ausdrucksformen bedient.

 

Der Inhalt:

Vorwort von Gaetano Lo Monaco  9

  • Die Initiation mit dem Goldenen Zweig 15
  • Äneas, der archetypische Held der Initiation 16
  • Der orphische Abstieg durch den Fluss Mnemosyne 19
  • Das indoeuropäische Erbe des antiken Latium 26
  • Mythen und Symbole des antiken Rom  29
  • Das Heilige Feuer der vestalischen Jungfrauen  29
  • Die Wölfin und die Gründung Roms  32
  • Romulus und Remus – die Zwillingsseelen Italiens  34
  • Bachofen über die Olympische Männlichkeit  36
  • Der heroische Geist  41
  • Atavistisches Wiederaufleben  43
  • Der italische Lebensbaum  46
  • Ars Italica  47
  • Ursprünge  51
  • Die Rückkehr der Nostoi (Olympier)  51
  • Schola Italica – die Pythagoreische Schule Italiens  52
  • Die unterirdische pythagoreische Basilika von Porta Maggiore 53
  • Cicero und die Kunst des Traumes  56
  • Die Vatischen Dichter  57
  • Vergil  57
  • Magischer Realismus im Römischen Reich  61
  • Ovid  63
  • Apuleius und die Kunst der Metamorphosen  64
  • Apuleius und „Der Gott des Sokrates“  65
  • Die letzten Olympier – Symmachus & Macrobius  67

Teil 2

  • Mittelalter / Renaissance  71
  • Dante und die Fedeli d’Amore  72
  • Marsilio Ficino über die Göttliche Liebe  77
  • Pico della Mirandola und die Christliche Kabbala  80
  • Pomponio Leto und die Römische Akademie  82
  • Francesco Colonna & die Hypnerotomachia Poliphili  84
  • Ludovico Lazzarelli und Giovanni Mercurio Correggio  88
  • Giordano Bruno über das Siegel der Siegel  90
  • Cesare della Riviera & die magische Welt der Helden  98
  • Appendix  104
  • Die Praxis philosophischer Ekstase  104

Teil 3

  • Initiatische Gruppierungen nach der Renaissance  109
  • Die Porta Magica Roms  115
  • Cagliostro und der Ägyptische Ritus  126
  • Giambattista Vico und die antike italische Weisheit  134
  • Die Neapolitanische Schule – Domenico Bocchini  138
  • Giustiniano Lebano  140
  • Giuliano Kremmerz und die Magische Bruderschaft von Miriam 142
  • Appendix  151
  • Auszug aus Giuliano Kremmerz, Die geheime Welt  151
  • Giuliano Kremmerz / Werke  153

Teil 4

  • Zeitgenössische initiatische Gruppierungen  155
  • Julius Evola und die Gruppe von UR  155
  • Marco Daffi und der Andromeda-Ritus  169
  • Giammaria und der Corpo dei Pari  177
  • Über den Zustand des Menschen  180
  • In Summa  193
  • Kommentare zu den Goldenen Versen des Pythagoras  197
  • Zur orphischen und bacchischen Initiation  203
  • Appendix  207
  • Giuliano Kremmerz’ Einfluss auf die Gruppe von UR  207
  • Autor & Künstler  214

 

Aus dem Vorwort:

„Dieser Text des italienischstämmigen kanadischen Gelehrten und unabhängigen Forschers David Pantano bereitet große Freude und dürfte für viele Leserinnen und Leser von esoterischen und traditionalen Studien ein absolutes Novum darstellen. Meist beschränken sich solche Erfassungen nämlich auf den historischen und operativen Rahmen okkulter Organisationen wie der Theosophischen Gesellschaft Blavatskys oder der pseudo-rosenkreuzerischen Gruppierung des Golden Dawn bzw. auf deren vielfältige direkte und indirekte crowleyanische wie auch nicht-crowleyanische Ableger und/oder Emanationen (Astrum Argentinum, BOTA usw.).

 

Pantanos Text hingegen zeigt etwas ganz anderes auf. Der Klappentext des englischen Buchcovers nennt The Magic Door ‚eine Studie über Mythos, Magie und Metamorphose im italischen (römischen und italienischen) Zweig der esoterischen Traditionen des Westens. Die magische Pforte überblickt ein breites Spektrum esoterischer Traditionen und erforscht jene Heldengestalten, Schulen und Lehren, die in Italien die Grundlagen der Initiation gelegt haben, und zwar von der Römerzeit bis zur Gegenwart und innerhalb des Kontexts der Abendländischen Tradition‘.

 

Die Magische Pforte untersucht knapp und prägnant die spezifisch italische Form der Spiritualität im größeren Kontext westlicher traditionaler Studien.

 

Gewiss gäbe es viel zu diskutieren über die problematische Vorstellung einer ungebrochenen „historischen Kontinuität“ von überlieferten initiatischen Strömungen, was hier aber nicht zu erörtern ist. Vielmehr kommt Pantanos Buch das Verdienst zu, organisch und systematisch die grundlegenden Aspekte dieses besonderen „italischen“ Stranges der Esoterik (wie er von historischen Befürwortern vertreten wird) zu veranschaulichen, über den in der (deutschsprachigen und) angelsächsischen Welt wenig oder gar nichts bekannt ist, abgesehen von den verdienstvollen Studien des österreichischen Gelehrten Hans Thomas Hakl, einem Experten für evolianisches Denken.

 

In vierzig (man beachte die Symbolik der Anzahl) Unterkapiteln, die diesen Schlüsseltext gliedern, legt der italienisch-kanadische Forscher die Grundlagen „italischer Spiritualität“ klar und übersichtlich dar. Eine Spiritualität, die in olympischen und klassischen Traditionen wurzelt, durch einen mythopoetischen Rahmen verbunden ist und sich in Formen ausdrückt, die eine Metamorphose vom Menschlichen zum Heroischen (vir) und vom Heroischen zu den Dimensionen des Heiligen und Göttlichen (divus) oder umgekehrt vom Menschlichen zum Bestialischen (Barbarischen) belegen …“